Into the Woods

Eine Disney Musicaladaption ohne wirkliches Happy End.into-the-woods-poster1

„Into the Woods“ vereint mit „Rapunzel“, „Aschenputtel“, „Rotkäppchen“ und „Hans und die Bohnenranke“ vier der beliebtesten und bekanntesten Disney Märchen. Diese werden zu einer ganz neuen Geschichte verknüpft, rund um einen Bäcker (James Corden) und seine Frau (Emily Blunt), ihrem Wunsch nach Kindern und den Fluch, den eine böse Hexe (Meryl Streep) über ihre Familie gelegt hat. Vier besondere Gegenstände können diesen Fluch auflösen: Ein goldener Schuh, ein rotes Cape, eine weiße Kuh und eine goldene Haarsträhne….

Neben dieser Haupterzählung laufen die vier Märchen parallel ab. Cinderella (Anna Kendrick) findet ihren Prinzen (Chris Pine) trotz Verlust eines weiteren goldenen Schuhs, Rotkäppchen wird aus dem Bauch des bösen Wolfs (Johnny Depp) befreit und tauscht ihr rotes Cape gegen Johnny Depps Pelz, Rapunzel entkommt trotz fehlender Haarsträhne aus dem Turm und Jack klettert die Bohnenranke hinauf, um seine geliebte weiße Kuh wieder zu bekommen.

„Into the Woods“ ist ein hochgradig besetzter Film, mit einer sehr merkwürdigen Auslegung der berühmten Märchen. 30 Minuten vor Ende des Films ist die eigentliche Handlung beendet und wird durch eine seltsame neue Geschichte mit Riesenfrauen, Seitensprüngen und Todesfällen gestreckt. „Into the Woods“ ist vor allem ein Film für Musicalfans und Zuschauer, die nicht viel Sinn von der Handlung eines Films erwarten. Trotz des zehnminütigen Auftritts von Johnny Depp – der das arrogante Rotkäppchen durchaus hätte fressen sollen – ist die Qualität des Films nicht seinen Darstellern würdig.

Kinostart: 19. Februar 2015

Regie: Rob Marshall

Darsteller: Meryl Streep, Emily Blunt, Anna Kendrick, Chris Pine, James Corden, Johnny Depp

Länge: 124 Minuten

Von Sabrina Wirth

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