Veganes Leben – Uni Leben?

Veganes Essen ist vielfältiger, als es zunächst scheint. © epsos.de

Wie finden sich Veganer an unserer Universität zurecht? Ist das Angebot ausreichend oder gestaltet sich das vegane Leben schwierig?

„Ich bin Veganer.“ Diesen Satz hört man heutzutage immer öfter. Vegan sein, das bedeutet auf jegliche tierische Produkte wie Milch, Fleisch oder auch Leder zu verzichten.  Auch an der Universität zu Köln gibt es einige Veganer. Zu ihnen gehört auch Christina Windisch. Sie studiert Sonderpädagogik im ersten Semester und ist 21 Jahre alt.

Nachdem Christina schon oft phasenweise vegan gelebt hat, entschied sie sich vor etwa einem Jahr dazu, langfristig auf tierische Produkte zu verzichten. Dazu entschlossen hat sie sich aus verschiedenen Gründen: „Da ist natürlich der ethische Aspekt mit der Tierhaltung und den furchtbaren Umständen in denen die meisten Tiere leben müssen.“ Außerdem hat auch ihre eigene Gesundheit Einfluss auf ihre Entscheidung gehabt. Die vegane Ernährung ist die, mit der sich Christina am wohlsten fühlt und die sie als passend und gesund empfindet.

Salatbar trifft auf Zustimmung

Viele Menschen denken, dass das vegane Leben sehr aufwendig ist und viel mehr Anstrengung voraussetzt, als ein kommerzieller Lebensstil.  Dem kann die 21-jährige nicht zustimmen: „Als ich das erste Mal vegan gelebt habe, wusste ich noch nicht viel darüber und habe mich auch teilweise falsch ernährt. Aber sobald man da ein wenig reinkommt, wird es zu einer der normalsten Sachen der Welt.“ Dass gerade an der Uni Köln viele Menschen vegan leben, hat auch Christina schon bemerkt. Da liegt die Frage nahe, ob auf diese spezielle Ernährung auch an der Universität eingegangen wird. Zwar isst Christina eher selten in der Mensa, doch fühlt sie sich trotzdem in ihrer Essens – und Lebenseinstellung an unserer Uni gut aufgehoben, da es viele Möglichkeiten gibt. Zu diesen gehört auch das tägliche vegane Gericht in der Uni–Mensa an der Zülpicher Straße. Auch Tina hat dieses schon probiert: „Die paarmal wo ich da war, war das Essen echt okay! Ich bin allerdings ein echter Fan von der Salatbar.“ Auch in der restlichen Uni musste sie sich bisher noch nie ärgern, denn als passionierte Tee- statt Kaffeetrinkerin hat sie auch keine Probleme mit der normalen Milch im E-Raum oder im Café der Philosophischen Fakultät.

An und für sich hat man als Veganer also ein sehr gutes Leben an der Universität zu Köln. Auch in der Zukunft würde Christina an dem Angebot für Veganer nichts ändern wollen: „Generell ist es für mich schon eine riesen Veränderung, da ich aus der Kleinstadt komme und für mich noch nie so viele Möglichkeiten bestanden.“

Von Nina Blumenrath

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