Blatt im Wind

Wie ein Blatt im Wind
Flatter ich durch die Stadt
Mal hierhin, mal dorthin
Ohne eigenen Takt

Ein Sturm bringt mir Bewegung
Und wieder neuen Schwung
Auf und ab, noch eine Drehung
Dabei fühl ich mich so jung

Manchmal treff ich auf ne Böe
Die mir das Gefühl nimmt, zu fallen
Ich taumel in die Höhe
Fühl mich leicht und doch allein

Ein rasanter Sturz
Und schon fängst du mich
Und nur ganz kurz
Glaub ich an mich, und dich

Doch du lässt mich fallen
Gott, ich hasse Adrenalin
Versuche, mich oben zu halten
Aber schaff’s nicht, schwach wie ich bin

Wo genau ich land und bleibe
Kann ich noch nicht sehen
Und auf ne kranke Art und Weise
Genieß ich so mein Flatterleben

Denn die leise Hoffnung bleibt
Dass ich zurück nach oben find
Vielleicht ist es ja nicht mehr weit
Für ein verirrtes Blatt im Wind.

Von Alina Finke

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