So wirst du vom Prokrastinator zum (Hausarbeiten-) Terminator

Auch wir haben sechs Tipps für dich zusammengestellt, die dir vielleicht helfen können, wenn du zum Aufschieben neigst

1. Das richtige Setting

Schaffe ein Setting, das dich motiviert und in dem du dich wohlfühlst. Das kann vielleicht ein aufgeräumter Schreibtisch, dein Lieblingscafé oder die Bibliothek sein. Wichtig ist auch, dass du potentielle Ablenkungsquellen von Anfang an vermeidest, indem du zum Beispiel dein Smartphone in deiner Tasche lässt oder in einen anderen Raum legst. Leckere Snacks und Getränke, wie Obst oder Kaffee, können zusätzlich motivieren.

2. Babysteps

Erleichtere dir den Einstieg, statt dich kopfüber in die unangenehme Pflicht zu stürzen. Überlege dir genau, was für eine Aufgabe du erledigen musst und unterteile sie in viele kleine Einheiten mit konkreten und realistischen Zielen. Statt der großen Aufgabe „Thema für die Hausarbeit finden“, widmest du dich zunächst der Frage, wo du nach Informationen suchen könntest. Zum Beispiel: „In Buch A die Inhaltsangabe studieren“.

3. „Wie war ich?“

Schreibe auf, was du geschafft hast, das wird dir ein gutes Gefühl geben. Ganz wichtig: Stehe auch zu deinen Schwächen und schreibe auf, was nicht geklappt hat und woran das lag. So lernst du dich und deine Arbeitsweise besser kennen und stellst fest, an welchen Stellen es noch hakt und was dir am besten hilft.

4. Belohne dich

Auch wenn du nicht alle Punkte deiner To-Do-Liste abhaken konntest, kannst du stolz auf kleinere Erfolge sein. Mit einer Aufgabe anzufangen – egal wie viel du schaffst – ist besser, als vor Frust nichts zu machen und sie zu verdrängen. Sei nachsichtig mit dir selbst und belohne dich zum Beispiel mit einem besonderen Essen, einem Ausflug mit Freunden oder der Lieblingsserie.

5. Verdopple die Zeit

Oft ist eine Aufgabe viel anspruchsvoller als erwartet, es kommt etwas Unvorhergesehenes dazwischen und du kannst deinen Zeitplan nicht mehr einhalten. Wenn Hermines Zeitumkehrer gerade nicht zur Hand ist, hilft dir vielleicht die 50%-Regel: Trage für jede Aufgabe doppelt so viel Zeit ein. Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass du deinen Plan auch wirklich einhalten kannst und du verschaffst dir Erfolge.

6. Sozialer Druck

In einer Lerngruppe oder mit Freunden könnte dir die Bewältigung deiner Aufgaben leichter fallen, schließlich will man die Gruppe nicht hängen lassen oder ständig absagen. Regelmäßige Verabredungen, um Hausarbeiten zu schreiben oder zu lernen, erzeugen Routine und künstliche Deadlines – noch vor der eigentlichen Deadline.

Diese Liste gehört zum Artikel über Prokrastination, den du hier findest.

Von Natalja Tschupin

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