„Wir haben im Juni ein großes Sommerfest gefeiert, aber hatten überall Weihnachtsdeko hängen“

Marina, Matthias und Jana wünschen sich neue Mitglieder. Foto: Laurence Boms

In der Reihe „Fachschaften im Interview“ erzählen uns Jana, Marina und Matthias unter anderem woran sie sich gerne zurück erinnern.

Was bedeutet die Fachschaftsarbeit für euch?

Matthias: Ein offenes Ohr für Studierende, Interessen der Studierenden gegenüber der Fakultät vertreten und Arbeit mit dem Institut.

Jana: Es wird einem bewusst, wie viele Einflussmöglichkeiten Studierende haben können. Oft denken viele, sie könnten nichts machen, da irgendwelche Veranstaltungen, Demos oder die Hochschulwahl nur am Rande wahrgenommen werden. Die Fachschaft ist auch dafür da, um Studierende zusammenzubringen und Veranstaltungen anzubieten – auch abseits der Uni.

Für wen ist es das Richtige?

Jana: Für jeden, der Verantwortung übernehmen kann. Wir arbeiten mit dem Institut zusammen, das heißt, dass man sich schon vertreten können muss. Es ist eigentlich für jeden etwas dabei, ob für Organisations- oder Kommunikationstalente.

Matthias: Es gibt kein Mindestsemester. Auch ab dem ersten Semester kann sich jeder einbringen. Selbständigkeit ist eine der wichtigsten Voraussetzungen. Auch Zeit muss mitgebracht werden: Drei bis vier Stunden in der Woche, dabei gibt es mal mehr, mal weniger zu tun. Wichtig ist auch, sich für Probleme anderer einsetzen zu wollen.

Warum seid ihr in der Fachschaft?

Jana: Ich war auf einer Fachschaftsfahrt in Prag und dachte mir: So etwas will ich auch machen.

Marina: Ich war bei einer Kneipentour dabei. Später bin ich zu einem offenen Treffen gegangen. Und jetzt bin ich hier.

Woran erinnert ihr euch gerne zurück?

Jana: An unser Halbweihnachtsfest. Wir haben im Juni ein großes Sommerfest gefeiert, aber hatten überall Weihnachtsdeko hängen.

Wenn ihr einen Wunsch frei hättet?

Matthias: Viele alte Mitglieder sind schon im Master und haben die Fachschaft verlassen. Daher wünschen wir uns neue Mitglieder.


fs-geschichte.phil-fak.uni-koeln.de


Interview geführt von Regina Klass

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